Copyright & development by Kastell MediCon Services in 2018
                                                                                                                                                                   MediCon Services       Phone: +49 4172 6629      Email: mediation@mediconservices.eu

Mediation

Mediation - was ist das?


 
Konflikte begegnen uns täglich, sei es in dem Unternehmen, für das wir arbeiten,
in der Beziehung, in der wir leben, familiärer Art, in Teams oder Gruppen, in denen wir aktiv sind. Häufig wird dabei viel Energie verwendet, Machtkämpfe und Intrigen billigend in Kauf genommen, enorme Kosten durch  krankheitsbedingte Abwesenheit, Arbeitsgerichtsprozesse oder sogar gescheiterte Beziehungen verursacht.
Derartige Eskalation ist durchaus vermeidbar, wenn man frühzeitig eine/-n ausgebildete/-n Mediator/-in hinzuzieht.
 
Hierbei handelt es sich um eine Person, die Konfliktbeteiligte strukturiert und problembezogen durch einen Prozess führt. Ein/-e Mediator/-in ist allparteilich und verschwiegen, zeichnet sich durch Empathie, Intuition und Gelassenheit aus. Der/die Mediator/-in hilft den Konfliktparteien, ihre eigene Lösung zu finden
Eine erfolgreiche Mediation kann nur stattfinden, wenn die Konfliktbeteiligten wirklich willens sind, ihren Konflikt zu klären. Die mediative Grundhaltung  der Parteien ist sehr wichtig. Die Konflikt-Beteiligten müssen sich gut aufgehoben fühlen, ihr jeweiliges Anliegen ernst genommen sehen, ein transparentes und geregeltes Vorgehen ist wichtig, Vertrauen zur/-m Mediator/-in muss  vorhanden sein.
Einige Grundsätze sind unabdingbar:
freiwillige Teilnahme der Konfliktbeteiligten,
die Integrität und Allparteilichkeit der/des Mediators/-in,
die vollständige Informiertheit,
Selbstverantwortung und Vertraulichkeit aller am Prozess Beteiligten.
 
Die Mediation selbst gliedert sich in fünf Phasen
Fallannahme und Mediationsvertrag
In einem Erstgespräch werden die Regeln des Umgangs miteinander vereinbart, anzuwendende Konfliktkultur, organisatorische Rahmenbedingungen werden festgelegt, die Klärung dessen, was den einzelnen Konfliktbeteiligten wichtig ist, werden schriftlich notiert. Evtl. muss noch festgestellt werden, ob weitere, externe Spezialisten wie z.B. Gutachter, in den Prozess mit eingebunden werden müssen.
 
Bewertungsneutrale Sammlung der zu behandelnden Themen
In dieser Phase werden die Themen zusammengetragen, die es zu klären und zu besprechen gilt.
Durch eine solche Zusammenstellung wird den Konfliktbeteiligten häufig klar, dass es zu besprechende und zu bearbeitende Aspekte gibt, die den unmittelbaren Konfliktgegenstand gar nicht betreffen. Der Konflikt erfährt durch die Themensammlung häufig schon eine erste Transparenz.
Eventuell weitere Informationen, die noch benötigt werden, kristallisieren sich heraus und werden auf die Themenliste als Aufgabe gesetzt.
 
Klärung der Interessen der Konfliktbeteiligten
Die typisch menschliche Vorgehensweise mit festem Gesprächsmuster, starren Schemata, Bewertungen, Interpretationen, einseitige Lösungsvorschläge gilt es hier abzufangen.
Vielmehr ist es unabdingbar, dass allen Beteiligten die jeweils unterschiedlichen, evtl.
verborgenen Interessen und Bedürfnisse deutlich werden. Wird dies erreicht, hat man die Grundlage für tragfähige Lösungskonzepte gefunden.
 
Entwicklung von Ideen in alle Richtungen und anschließende Bewertung der realistischen Vorschläge
In dieser Phase benennen  die Konfliktbeteiligten mögliche Lösungen, ohne diese auf Machbarkeit zu prüfen. Es gilt kreativ zu sein, oft werden gänzlich neue Möglichkeiten benannt. Je mehr Ideen zusammengetragen werden, desto wahrscheinlicher ist es, dass die Konfliktbeteiligten bereit sein werden, neue Wege zukünftig zu beschreiten.
Aus der Vielzahl der festgehaltenen Vorschläge werden nun die, welche den jeweiligen Interessen und Bedürfnissen gerecht werden, als realisierbare Grundlagen für die Zukunft festgehalten.
Mögliche Folgewirkungen müssen besprochen werden.
Eine Überprüfung auf Tragfähigkeit durch den/die Mediator/-in, gemeinsam mit den Beteiligten, ist äußerst wichtig.
 
Schriftliche Mediationsvereinbarung
Die mündlich gefassten Entschlüsse werden zur Absicherung als einvernehmliche Lösungsvereinbarung niedergeschrieben, ebenso um deren Verbindlichkeit zu unterstreichen.
Ein solches Mediationsverfahren trägt häufig insgesamt zur Verbesserung der Beziehung der Prozessbeteiligten bei.
 
©MediCon Services

 MediCon Services

Eva-Maria Kastell

mediation & conflict management
Unbenannt
Startseite
Über mich
Kontakt / Erstgespräch
Mediation
Links
Datenschutz
Impressum